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Skalierung auf Petabyte-Niveau: Neues Whitepaper von SAP & CLYSO zu Ceph & Rook

Erfahren Sie, wie Sie 120 Petabyte Speicher über 30 globale Regionen hinweg vollständig digital souverän und automatisiert betreiben.

Wie betreibt man 120 Petabyte Speicher über 30 weltweite Regionen hinweg, ohne auf proprietäre Vendor-Lock-ins angewiesen zu sein und ohne dass der administrative Aufwand explodiert?

In enger Partnerschaft haben das SAP Engineering Team und das CLYSO Engineering Team im Rahmen des Projekts Apeiro / ApeiroRA eine vollständig open-source-basierte, digital souveräne Cloud-Storage-Architektur entwickelt.

Die gewonnenen Erkenntnisse, Performance-Daten und Best Practices haben wir in einem Whitepaper zusammengefasst.

Was ist Rook und wofür wird es eingesetzt?

Ceph ist eine der leistungsfähigsten und flexibelsten Open-Source-Speichertechnologien der Welt. Der händische Betrieb von Ceph-Clustern in einer dynamischen Cloud-Umgebung bringt jedoch eine hohe betriebliche Komplexität mit sich.

Rook löst diese Herausforderung: Als Open-Source Kubernetes-Operator der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) verwandelt Rook Ceph in einen automatisierten, deklarativen Dienst. Statt Speicher manuell zu verwalten oder komplexe Skripte auszuführen, lässt sich die gesamte Speicherebene direkt über Kubernetes steuern (per GitOps und Helm-Charts). Rook übernimmt im Hintergrund autonom das Bootstrapping, die Konfiguration, Skalierung sowie die Selbstheilung der Ceph-Cluster.

Die Kernaussagen des Whitepapers auf einen Blick

In unserem gemeinsamen Whitepaper beleuchten wir die Architektur und den produktiven Alltagsbetrieb der globalen Storage-Flotte:

  • Strikte Entkopplung von Hardware & Software: Das Zusammenspiel der Metal-API (Hardware-Lifecycle), Gardener (Kubernetes-Cluster-Provisionierung) und Rook (Ceph-Orchestration).

  • Echte Performance-Limits: Ergebnisse aus Breakpoint-Tests mit k6-Clients auf Ceph-Squid-Clustern. Das Whitepaper analysiert die genauen Unterschiede zwischen Client-Latenzen und RGW-Backend-Latenzen (Connection Queueing) bis zur Sättigungsgrenze von 90.000 GET/s.

  • Unspektakulärer Betrieb („Day 2 Operations“): Wie rollierende Zero-Downtime-Upgrades (von Ceph Reef auf Squid) und automatisierte Rebalancings bei Festplattenausfällen im laufenden Betrieb mit rund 2.800 OSDs zuverlässig funktionieren.

  • Digitale Souveränität: Vollständige Unabhängigkeit von Hyperscalern auf eigener Hardware in eigenen Rechenzentren.

Warum Sie das Whitepaper lesen sollten

Egal ob Sie als Platform Engineer, Infrastructure Architect oder IT-Entscheider tätig sind - wenn Sie vor der Herausforderung stehen, verteiltes Kubernetes-Storage aufzubauen, bietet dieses Dokument fundierte Praxiseinblicke statt grauer Theorie:

  • Architektur-Blueprint: Nutzen Sie erprobte Spezifikationen und Best Practices für Ihre eigenen Cloud-Native-Projekte.

  • Telemetry & Troubleshooting: Verstehen Sie, wie Latenzen unter Höchstlast entstehen und wie Sie Kapazitäten realistisch planen.

  • Open-Source auf Enterprise-Niveau: Erfahren Sie, wie weltweite Marktführer und Open-Source-Maintainer zusammenarbeiten.

Jetzt lesen & vertiefen

Laden Sie sich das vollständige Whitepaper direkt herunter oder tauchen Sie im ursprünglichen Community-Blogpost tiefer in die technischen Dateils sowie Grafiken ein:

>> Whitepaper herunterladen (PDF)

>> Technischen Blogartikel auf Medium/Rook.io lesen

Haben Sie Fragen zu cloud-nativem Storage, Ceph oder Rook?

>> Sprechen Sie mit unserem Engineering-Team!



Wir unterstützen Sie gerne von der Architekturplanung bis zum produktiven Betrieb.