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Chorus

Datenreplikation für Object Storage

CHORUS — Petabytes migrieren. Ohne Downtime. Kein Lock-in.

Open-Source-Stack für Management und Migration von Object Storage — entwickelt für Enterprise-Workloads.

CHORUS — Petabytes migrieren. Ohne Downtime. Kein Lock-in.

Komplexe und risikobehaftete S3-Migrationen

Object Storage wurde dafür konzipiert, Daten dauerhaft zu speichern — nicht sie zu bewegen. Beim Wechsel des Anbieters, der Rückführung von Daten aus der Cloud oder einer Modernisierung Ihrer Hardware entstehen mit herkömmlichen Tools drei zentrale Risiken:

Downtime-Falle

Um Daten konsistent zu migrieren, müssen Schreibvorgänge in der Regel gestoppt werden. Für produktive Systeme sind eine „eingefrorene“ Datenbank oder geplante Wartungsfenster jedoch keine akzeptable Option.

Skalierungsgrenzen

Im Petabyte-Maßstab stoßen herkömmliche Kopierwerkzeuge schnell an ihre Grenzen. Bereits das Auflisten von 100 Millionen Objekten kann Tage dauern — und ein fehlgeschlagener Transfer bedeutet häufig, wieder von vorn beginnen zu müssen.

Anbieterabhängigkeit

Cloud-Anbieter machen es einfach, Daten hineinzubringen — aber deutlich schwieriger, sie wieder herauszuholen. Proprietäre APIs und komplexe Egress-Modelle führen dazu, dass Teams auf teuren Speicherlösungen bleiben, weil ein Wechsel kaum realistisch erscheint.

Kontrollinstanz für S3-Storage

Chorus ist eine Open-Source-Proxy- und Replikationslösung für S3. Die Plattform positioniert sich transparent zwischen Ihrer Anwendung und den Storage-Backends und erfasst Live-Daten in Echtzeit. Durch die Entkopplung Ihrer Anwendung vom physischen Speicher reduziert Chorus das Risiko von Ausfallzeiten, verarbeitet Datenhistorien im Petabyte-Maßstab und verhindert Anbieterabhängigkeiten.

Anbieterunabhängig

Funktioniert mit S3-kompatiblen sowie Swift-kompatiblen Storage-Systemen — ganz ohne Änderungen an Ihren Anwendungen oder den Einsatz zusätzlicher Plugins.

S3-API-kompatibel

Agiert als standardkonformer S3-Proxy, sodass Ihre Anwendungen ohne Codeänderungen unverändert weiterlaufen.

Feingranulare Kontrolle

Definieren Sie Regeln auf Bucket-Ebene, pausieren oder starten Sie Replikationsprozesse nach Bedarf und steuern Sie Transferraten, um produktive Workloads zu schützen.

Open source

Veröffentlicht unter der Apache-2.0-Lizenz — für maximale Transparenz und Kontrolle. Prüfen, betreiben und erweitern Sie Chorus nach Ihren eigenen Anforderungen.

Chorus ist Open Source und frei auf GitHub verfügbar. Prüfen Sie den Quellcode, konfigurieren Sie die Plattform nach Ihren Anforderungen und migrieren Sie in Ihrem eigenen Tempo.

Geschäftskontinuität

Migrieren oder replizieren Sie S3-Daten, während Ihre Anwendungen durchgehend verfügbar bleiben. Keine Read-only-Modi, keine Wartungswochenenden.

Keine Anbieterbindung mehr

Wechseln Sie bei Bedarf von kostspieligen oder risikobehafteten Anbietern. Chorus macht den Umstieg zwischen S3-kompatiblen und Swift-basierten Storage-Backends zu einem planbaren Routineprozess — statt zu einem einmaligen Großprojekt.

Was CLYSO bei Ihrer Migration übernimmt

  • Wir planen die Migration gemeinsam mit Ihnen. Dabei definieren wir Umfang, Risiken und Zeitrahmen und legen fest, wie Chorus in Ihrer Umgebung eingesetzt wird — einschließlich Versionierung, Routing und Konsistenzprüfungen.
  • Wir begleiten die kritischen Phasen. Wir unterstützen Sie bei der Konfiguration von Chorus, steuern und überwachen die Replikation und stehen Ihnen während des Cutovers zur Seite, damit Ihre Produktionssysteme verfügbar bleiben.
  • Wir stellen sicher, dass Ihre Daten vollständig übertragen wurden. Dazu richten wir Konsistenz- und Integritätsprüfungen ein, werten die Ergebnisse aus und liefern Ihnen eine verlässliche Grundlage für die erfolgreiche Migration.
  • Wir übergeben die Umgebung strukturiert. Wir dokumentieren alle Schritte, führen Ihr Team in den Betrieb ein und stellen sicher, dass Sie Chorus anschließend eigenständig betreiben können.
  • Wenn Sie sich aus der Public Cloud zurückziehen, unterstützen wir auch Migrationen von S3 in CLYSO Enterprise Storage (CES). Chorus übernimmt dabei den Datenfluss, während CES als langfristige, Ceph-basierte Plattform für Ihre Daten dient.

  • Häufig gestellte Fragen

    Diese Fragen werden uns zu Chorus am häufigsten gestellt.

    Welche Probleme löst Chorus konkret?

    Chorus adressiert drei zentrale Herausforderungen in S3-kompatiblen Storage-Umgebungen: Migrationsbedingte Ausfallzeiten, Anbieterabhängigkeiten sowie operative Risiken im Petabyte-Maßstab. Anstatt Anwendungen direkt mit einem einzelnen Storage-System zu verbinden, wird Chorus als kontrollierende Schicht dazwischengeschaltet. So erhalten Sie eine steuerbare Möglichkeit, Daten zwischen S3- und Swift-Backends zu migrieren und zu replizieren.

    Wie fügt sich Chorus in CLYSO Enterprise Storage (CES) und Ceph ein?

    Chorus bildet die Datenmobilitätsschicht, während CES (auf Ceph basierend) als Storage-Plattform dient. Ein typisches Einsatzszenario besteht darin, Daten aus Public-Cloud-S3 oder bestehenden Object-Storage-Umgebungen mithilfe von Chorus nach CES zu migrieren. Anschließend bleibt Chorus häufig als Proxy bestehen, um kontinuierliche Replikation sowie Hybrid- oder Disaster-Recovery-Szenarien zu unterstützen.

    Kann unser Team Chorus eigenständig betreiben oder benötigen wir Unterstützung durch CLYSO?

    Beides ist möglich. Chorus ist Open Source und kann vollständig von Ihrem eigenen Team implementiert und betrieben werden. Viele Kunden entscheiden sich jedoch dafür, CLYSO in die Planung einzubeziehen, die kritischen Phasen begleiten zu lassen und anschließend eine stabile, dokumentierte Betriebsumgebung inklusive Runbooks zu übernehmen.

    Wie unterstützt Chorus datenhoheitliche oder DSGVO-sensible Architekturen?

    Chorus macht eine Umgebung nicht automatisch DSGVO-konform. Die Plattform ermöglicht jedoch, Object-Storage-Datenverkehr ausschließlich zwischen von Ihnen kontrollierten Endpunkten zu halten — beispielsweise in EU-basierten Ceph- oder CES-Clustern — und reduziert so die Abhängigkeit von einzelnen Hyperscalern. Damit wird Chorus zu einem wichtigen Baustein für datenhoheitliche Architekturen oder für Szenarien, in denen Daten aus Nicht-EU-Cloudregionen zurückgeführt werden müssen.

    Was geschieht nach Abschluss der Migration?

    Nach dem Cutover können Sie Chorus entweder dauerhaft als S3-Proxy weiterbetreiben oder Ihre Anwendungen direkt mit dem neuen Storage verbinden. Viele Teams behalten Chorus als neutrale Kontrollschicht vor dem Storage bei, da zukünftige Migrationen, Disaster-Recovery-Replikation oder Tiering-Strategien dadurch deutlich einfacher werden.

    Ist eine Zero-Downtime-Migration von Object Storage realistisch umsetzbar?

    Ja. Chorus wurde dafür entwickelt, Live-Datenmigration zwischen Storage-Systemen zu ermöglichen — ohne Wartungsfenster oder Read-only-Phasen. Neue Schreibvorgänge werden kontinuierlich repliziert, während bestehende Daten im Hintergrund synchronisiert werden. So können Sie Daten aus der Public Cloud in private Infrastrukturen verschieben oder Hardware modernisieren, ohne Produktionssysteme oder Endnutzer zu beeinträchtigen.

    Kann Chorus Disaster-Recovery-Strategien unterstützen?

    Ja. Chorus kann eine kontinuierlich synchronisierte Kopie Ihrer Produktionsdaten an einem sekundären Standort vorhalten. Im Falle eines Ausfalls des Primärstandorts stehen Ihre Daten bereits repliziert zur Verfügung und können schnell aktiviert werden — was Wiederherstellungszeiten verkürzt und operative Risiken reduziert.

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